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Rettet das ZENTRUM die CDU/FDP-Koalition?

Von kr am 7. November 2016

Nach dem Ausscheiden von Dirk Bodo Aßmuth aus der Kooperation mit CDU und FDP im Kreistag könnte das ZENTRUM die fehlende Stimme ersetzen.

NEUSS (nmj) – Der 2014 für die Alternative für Deutschland (AfD) gewählte, später zur FDP gewechselte Kreistagsabgeordnete Dirk Bodo Aßmuth hat seinen Austritt aus der FDP-Kreistagsfraktion erklärt. Das bestätigte der FDP-Kreisverband gegenüber der Neuß-Grevenbroicher Zeitung (NGZ). Diese Entwicklung hat Auswirkungen auf die Mehrheitsverhältnisse, denn die schwarz-gelbe Koalition hat mit dem Austritt von Aßmuth ihre Mehrheit verloren. Sie verfügt somit nur noch über 36 Stimmen, die Opposition über 38.

Während sich der Fraktionsvorsitzende der CDU im Kreistag, Dieter Welsink, noch gelassen zeigt, indem er mitteilte, dass »die realen Mehrheiten im Kreistag« meist »über den rechnerischen Mehrheiten« lägen, sorgen sich Parteifreunde über die notwendige Berechenbarkeit der politischen Verhältnisse. Hier nun sehen einige die Gelegenheit für gekommen, das ZENTRUM als dritten Partner im Bürgerblock aus CDU und FDP zu etablieren. Mit der Kreistagsstimme von Gerhard Woitzik, Kreisvorsitzender der Zentrumpartei, wäre die von Aßmuth hinterlassene Lücke wieder geschlossen. Dies halten Beobachter für eine reale Option, wirbt doch das ZENTRUM verstärkt seit dem offenen Kokettieren von SPD und Grünen mit der SED-Ersatzorganisation (»Die Linke«) für ein solches Bündnis als Gegenpart zu Rot-Rot-Grün.

Neue Bündnispartner? CDU, FDP und ZENTRUM

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