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Die nackte Hure von Köln

Von CO am 3. Januar 2014

Heftige Reaktionen rief ein Artikel des Neusser Stadt-Kuriers jetzt hervor: Darin wurde die „Femen“-Aktivistin Josephine Markmann (alias „Josephine Witt“) als „Hure“ bezeichnet.

NEUSS (nmj) – Zu den markantesten Eigenschaften des Neusser Stadt-Kuriers zählt es, dass dort regelmäßig Klartext gesprochen wird. Chefredakteur Frank Möll ist bekannt dafür, dass er kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, die berechtigten Anliegen des anständigen Teils des Publikums zu vertreten. Mit Michael Hesemann ließ Möll jetzt einen Gastautor zu Wort kommen, der sich nahtlos in diese Tradition einreiht. Mit klaren Worten geißelte der Historiker und Vatikan-Kenner die Angriffe auf Kardinal Meisner, der sich zuletzt am 1. Weihnachtsfeiertag, seinem Geburtstag, einer fragwürdigen Aktion der sogenannten Femen-Bewegung ausgesetzt sah.

Der Beitrag Hesemanns wird eingeleitet mit folgenden Worten: „Joachim Kardinal Meisner hat in Neuss immer gerne Kraft getankt. Hier versammelt die Katholische Kirche noch eine große Gemeinde gläubiger Christen hinter sich. Jetzt geht er in den Ruhestand, musste vorher aber noch mit ansehen, wie eine nackte Hure den Altar des Herrn entehrte.“

Das Neumarkt Journal hat sich umgehört, wie dieser Passus bei den Leserinnen und Lesern ankommt. Leser Klaus R. (49): „Richtig so! Endlich sagt mal einer, was Sache ist!“. Auch Dirk R. (42) begrüßt die klare Sprache: „Aktivistin! Wenn ich das schon höre! Die Furie besudelt den Altarraum,  dient sich entblößt dem Satan als Braut an! Man bekommt eine Vorstellung von der Hure Babylons, wie sie in der Offenbarung des Johannes beschrieben ist.“ Auch Josef P. (43) kann nur schwer seinen Zorn verbergen: „So eine Verrückte! Die ist ja der reinste Kinderschreck!“ Andere dagegen werben für mehr Gelassenheit. Wie Helmut Sch. (59): „Für mich ist das eher ein Fall für die Psychiatrie.“ Und Student Stefan G. (31) mahnt: „Der Begriff ‚Hure‘ erscheint etwas heftig. Das könnte zu rechtlichen Konsequenzen führen. Der Messbesucher, der der Femen eine runtergehauen hat, ist ja auch angezeigt worden.“ In der Tat: Gegen den 61jährigen Kirchgänger, der die Nacktprotestiererin geohrfeigt hatte, ermittelt die Staatsanwaltschaft – wegen Körperverletzung. Das nun versteht auch nicht jeder. Ein Jurist: „Grundsätzlich kann eine Ohrfeige – a Watsch’n, wie man in Bayern sagt – eine Körperverletzung oder eine Beleidigung mittels einer Tätlichkeit darstellen. Allerdings ist die konkrete Situation von Bedeutung. Hier ist der einzelne Gläubige bei der Religionsausübung durch die Femen-Provokation auf das übelste beleidigt und in seinem religiösen Empfinden geschmäht worden; darauf hat einer der Gottesdienstbesucher diese Beleidigung auf der Stelle erwidert. Dazu sagt der § 199 des Strafgesetzbuches: Wenn eine Beleidigung auf der Stelle erwidert wird, so kann der Richter beide Beleidiger oder einen derselben für straffrei erklären.“

Eine Mehrheit der Befragten ist zwar der Meinung, dass man die Nacktdemonstrantin nicht schlagen dürfte, aber andererseits aus der „Watsch’n“ auch keine Staatsaffäre machen soll. Am treffendsten formulierte es wohl Seine Eminenz der Kölner Erzbischof selbst, als er sagte „Jeder hat den Segen verdient, sogar die verwirrte Frau vorhin. Sie schließe ich mit ein, sie hat es wohl auch am Nötigsten.“

Furie im Kölner Dom: "I am God"

Furie im Kölner Dom: „I am God“

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