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Der Flüchtling als ideologische Allzweckwaffe

Von DS am 21. Juli 2016

Neue Eskapaden von der Gutmenschenfront: Jetzt sollen Flüchtlinge zu Bademeistern werden.

DÜSSELDORF (nmj) – Die Verzweiflung der linksgewirkten Gutmenschen wächst. Nach Silvesterattacken, islamischem Terror am laufenden Band und unzähligen Vorfällen perverser Natur in Schwimm- und Freibändern mit Asylanten als Tätern, steht der betroffenheitsbesoffene Bahnhofsklatscher vor dem Dilemma, dass das Mißtrauen im Volk gegenüber seinen Schützlingen wächst. Dagegen soll jetzt eine Charmeoffensive helfen, deren Ideeninhalt schon vorab beklatscht und bejubelt wird: Der Flüchtling als Bademeister! »Das ist eine integrative Maßnahme, von der alle profitieren würden«, lässt sich ein Peter Harzheim, Vorsitzender eines Bundesverbandes deutscher »Schwimmmeister« vernehmen. Dies könnte auch interkulturelle Konflikte beilegen. Denn es sei »oftmals« ja so, dass »Frauen sich schon von einer Gruppe Migranten sexuell belästigt fühlen, nur weil diese sie anschauen«. Die zahlreichen Vorfälle, bei denen es nicht nur beim »Anschauen« blieb, sondern es vom Antatschen bis zur Vergewaltigung reichte, werden damit als hysterische Übertreibung verniedlicht. Ganz im Sinne der Leugner und Verdränger aus der Asyl- und Sozialindustrie.

Traumszenario für Gutmenschen: Der Flüchtling als Bademeister (Bild: Ringleb Net Images)

Traumszenario für Gutmenschen: Der Flüchtling als Bademeister (Bild: Ringleb Net Images)

Deren politische Verbündete begrüßen den Vorstoß folgerichtig lebhaft. Für die SPD ist das eine »tolle Sache«, wie ihr Landtagsabgeordneter Ibrahim Yetim mitteilt. Und auch die Grünen sehen die Flüchtlinge pauschal als »Vermittler in der interkulturellen Verständigung«. Unfreiwillig komisch ergänzt die grüne stellvertretende Fraktionsvorsitzende Josefine Paul jedoch, zunächst müsse man sehen, dass »die Flüchtlinge schwimmen können« – vom Nichtschwimmer zum Bademeister, dazwischen scheint für die Gutmenschen nicht viel zu liegen. Auch Özlem Demirel von der NRW-Linkspartei will mehr Bademeister, solange die »anständige Entlohnung« für die Asylanten gesichert sei. Sexuellen Übergriffen müsste man mit »mehr Aufklärungsarbeit« begegnen. Praktisch, wenn man das dann ideologisch auf ein Frau-Mann-Problem reduzieren kann, und es nicht etwa als Ausdruck eines archaischen  Welt- und Frauenbildes betrachtet, das in weiten Teilen jener Kulturen herrscht, aus denen die Flüchtlinge stammen.

Die ganze Sommerloch-Story wird natürlich als Reinfall enden. Der große Ansturm auf die vielen freien Stellen als »Fachangestellte für Bäderbetriebe«, wie der Ausbildungsberuf offiziell heisst, wird ausbleiben. Tatsächlich muss man sich in Anbetracht der Verstetigung von sexuell motivierten Angriffen durch Asylanten vielmehr die Frage stellen, ob man hier nicht den Bock zum Gärtner macht. Schon heute schicken viele Eltern ihre Kinder nur ungern oder nur unter Aufsicht in die Badebetriebe. Das bloße »Anschauen« ist es aber wohl nicht, das Eltern und Kinder mit Sorge erfüllt. Einmal mehr müssen sich die Propagandisten dieses romantischen Flüchtlingsbildes den Vorwurf gefallen lassen, Wunsch und Wirklichkeit zu verwechseln. Der Flüchtling wird so zur ideologischen Allzweckwaffe für die Sehnsüchte der Realitätsverweigerer.

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