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»Osmanen-Rocker« fallen in Neuss ein

Von CO am 27. Januar 2016

Mit einer provokanten Aktion forderten am Montag türkische Clan-Rocker den Staat heraus.

NEUSS (nmj) – Sie haben eine Affinität zu Krieg und Gewalt, rufen in ihren Videos »Allah ist groß« und wollen Deutschland nach ihren Vorstellungen umkrempeln: Die »Osmanen Germania« fielen am Montag in Neuss ein und versetzten die Menschen in der Innenstadt in Angst und Schrecken. Über 200 Polizisten mussten anrücken, um den 70 Mann starken Rockermob aufzulösen. Der Einsatz dauerte bis in den frühen Morgen. Politiker zeigten sich entsetzt.

Der Neusser Stadt-Kurier schreibt, die Anhänger dieser Organisation fänden »Deutschland schwach, die Menschen hier degeneriert«.  Die Mitglieder, meist Türken oder Deutsche mit Migrationshintergrund, seien »bereit ›Blut zu vergießen‹«. An der Michaelstraße soll es sogar eine Art Vereinssitz geben.

Polizeieinsatz am Montag gegen die "Osmanen Germania", die auch in Neuss einen Stützpunkt unterhalten.

Polizeieinsatz am Montag gegen die „Osmanen Germania“, die auch in Neuss einen Stützpunkt unterhalten.

Für einen Kreispolitiker, der an dieser Stelle seinen Namen »aus Sicherheitsgründen« nicht nennen möchte, ist die Sachlage klar: »Hier wird der Staat herausgefordert. Rotgrüne Integration hat ja auf ganzer Linie versagt, die eklatanten Mißstände in der Sicherheitspolitik von SPD und Grünen können schon notorisch genannt werden. Die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Lande Nordrhein-Westfalen ist nur noch stellenweise gegeben«. Statt sich den Herausforderungen zu stellen, wie man »die verheerende Lage zumindest einigermaßen wieder in der Griff bekommen« könnte, sinniere das »rotgrüne Establishment lieber darüber, wie man rechtsdemokratische Parteien wie die AfD verunglimpfen und verleumden kann – also diejenigen, die diese Zustände offen beim Namen nennen«. Wie bei den Kölner Sex-Attacken offenbare sich »auch in Bezug auf martialisch agierende, südländische Macho-Schläger« die Unfähigkeit und der Unwille, solchen Strukturen eine »unmißverständliche Antwort des wehrbereiten Rechtsstaates« zu erteilen. Das gehe solange gut bis »eine Katastrophe passiert und die Linksrotgrünen nur wieder eine larmoyante Weinerlichkeit anstimmen«. Es sei an der Zeit, dass der Wähler das linke Establishment »auf die Reservebank« setze und denen Verantwortung übertrage, die »auch gewillt sind, Bürger und Rechtsstaat offensiv zu verteidigen«.

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