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Grüne bemitleiden IS-Terroristen

Von DS am 19. Juli 2016

Der nach einem Axt-Amoklauf von Sicherheitskräften eliminierte afghanische Gewaltverbrecher kann sich grüner Anteilnahme erfreuen.

WÜRZBURG (nmj) – Die Tat am gestrigen Abend in einem Regionalzug auf der Strecke Treuchtlingen – Würzburg hat bundesweit Entsetzen ausgelöst und die Sicherheitsdebatte in Deutschland neu entfacht. Ein 17jähriger Amokläufer aus Afghanistan, der mit Messern und Axt auf Fahrgäste losgegangen und vier von ihnen teils schwer verletzt, sowie auf seiner Flucht noch eine weitere Person attackiert hatte, wurde schließlich von einem Sondereinsatzkommando der bayerischen Polizei eliminiert, nachdem er auch dieses mit seinen Waffen angegriffen hatte. Bei dem Täter fand man anschließend IS-Propagandamaterial; Medienberichten zufolge hatte er zudem »Allahu akbar« gerufen, jene Parole, die immer wieder von islamistischen Terroristen gerufen wird.

Obwohl die Ermittlungen noch andauern, beeilen sich die Grünen nun, eine politische Stimmungsmache aus dem tragischen Ereignis zu konstruieren, eine Perfidie, die sie anderen gerne zum Vorwurf machen, aber selbst offenbar auch ganz gut beherrschen. So twitterte Grünen-Politikerin Renate Künast noch in der gestrigen Nacht einen anklagenden Text, wieso der Gewaltverbrecher »nicht angriffsunfähig geschossen« werden konnte und löste damit eine bundesweite Empörungswelle aus. Denn abgesehen von der anmaßenden Belehrungshaltung, aus der Ferne beurteilen zu wollen, welches die genauen Umstände vor Ort waren, die die Sicherheitskräfte zum Schußwaffengebrauch gegen den Angreifer zwangen, gilt normalen Mitmenschen in einer solchen Situation zunächst einmal den Opfern und ihren Angehörigen die Sorge. Wer allerdings einer Partei angehört, die von Hass und Mißtrauen gegenüber dem eigenen Land zerfressen ist, dem sind die zum Teil schlimm zugerichteten Gewaltopfer egal. Dem geht es darum, den aus der Luft gegriffenen Verdacht zu streuen, die Polizeikräfte hätten sich unangemessen verhalten oder sogar aus einem niederen Beweggrund gehandelt. So sieht linke Verleumdungsarbeit gegen die Polizeibeamten aus, so macht man den Täter kurzerhand zum Opfer.

Grünen-Politikerin Künast und der Skandal-Tweet (Bild: Ringleb Net Images)

Grünen-Politikerin Künast und der Skandal-Tweet (Bild: Ringleb Net Images)

Im Internet setzte kurz nach dem infamen Tweet der grünen Spitzenpolitikerin ein shitstorm ein, der bis zur Stunde noch anhält. Fassungslosigkeit und Wut sind die Reaktionen. Nach Paris, Brüssel und Nizza – um nur die letzten Tatorte islamterroristischer Mordanschläge zu nennen – steht nun mit Würzburg erstmals eine deutsche Stadt in der Reihe der gepeinigten Städte. Statt dem eine gewisse Demut folgen zu lassen, weil es ja die Grünen sind, die nicht müde werden, eine noch stärkere Asylzuwanderung aus dem islamischen Kulturkreis zu fordern (und immer wieder die Neben- und Folgeerscheinungen dieses Sozialexperiments verleugnen und verharmlosen), soll nun wohl selbst ein IS-Terrorist bemitleidet werden, dem das Blut seiner Opfer noch an den Verbrecherhänden klebt. Frau Künast, die als Bundespolitikerin gepanzerte Limousinen und BKA-Personenschutz gewohnt ist, kennt selbst schon lange kein Gefühl der persönlichen Unsicherheit mehr; dafür umso mehr aber die Attitüde hochnäsiger und ideologisch verkorkster Anklagehaltung, die, wenn es ins parteipolitische Konzept passt, Recht und Unrecht nicht mehr voneinander trennen kann.

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