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»Lindenstraße« in der Kritik

Von DS am 8. September 2014

Die WDR-Endlosserie beschimpft die euro-kritische Partei Alternative für Deutschland (AfD) als »fremdenfeindlich«.

KÖLN (nmj) – Marie-Luise Marjan (74) ist durch ihre Fernsehrolle »Helga Beimer« zeitweise mal als »Mutter der Nation« apostrophiert worden – dabei spielt niemand im deutschen Fernsehen (und wohl auch darüber hinaus) die eigene Rolle so unglaubwürdig und aufgesetzt, wie Marjan/Beimer, die sich weit weg von der Realität immer wieder an die Spitze einer gegen Vernunft und Bürgertum gerichteten, platt intendierten Linksideologie stellt.

»Lindenstraße«-Gucker kennen das bereits. Von dem linken Autorenkartell werden regelmäßig völlig einseitige und unreflektierte Bezüge zur realen Politik hergestellt; und die Darsteller gefallen sich entweder in der Rolle ideologischer Vorreiter – oder kassieren einfach die üppige Gage, ohne sich Gedanken darüber zu machen, was sie mit ihrer politischen Indoktrination anrichten. Auch echte Politiker und Parteien werden von den WDR-Autoren immer wieder verunglimpft und durch den Dreck gezogen. Natürlich nur dann, wenn es sich um bürgerliche oder rechtsliberale Parteien und Personen handelt. Über die SED-Ersatzorganisation hat man in der »Lindenstraße« noch nie ein böses Wort gehört.

Nach dem Wahlerfolg in Sachsen, bei dem die AfD mit 10 Prozent ein hervorragendes Ergebnis holte, riss den Linksautoren im tiefroten Köln dann wohl auch der Geduldsfaden. Niemand anderes als die prominente »Mutter Beimer« war jetzt gefragt, das Urteil der nach außen bürgerlich-gesetzt erscheinenden Vorzeigefamilie zu exekutieren. Bei den AfDlern, so die den verleumderischen Drehbuchtext geistlos nachplappernde Alt-Darstellerin, gäbe es offensichtlich »fremdenfeindliche« Tendenzen. Ja, das ist die Sorte von Totschlag-Phrasen, die linke und linksradikale Gruppen und Figuren tief verinnerlicht haben. Wer mit Brüssel nicht in allem konform ist, gar ein deutsches Interesse als legitim erachtet, der muss einer von diesen »Rechten« sein. Rassistisch, rechtsextrem, dumm natürlich und ausländerfeindlich.

Wie sehr die Serien-Apparatschiks durch den AfD-Wahlerfolg hysterisiert wurden, sieht man auch an der Tatsache, dass der Serien-Inhalt für einige Monate  im Voraus gedreht wird, und dann, wenn aktuelle Bezüge auch in der »Lindenstraße« erscheinen sollen, Einschub—Szenen erstellt werden, für die die Darsteller dann extra einbestellt werden. So war es offensichtlich auch bei der gestern ausgestrahlten Folge »Die Guten«.

Doch die Zeiten, da sich das Publikum solche ideologischen Fertiggerichte einfach vorsetzen lässt und den linken Brei klaglos runterwürgt, sind vorbei. Schon kurz nach der Ausstrahlung liefen in den sozialen Netzwerken die Kommentare auf. Dass gewisse »öffentlich-rechtliche Fernsehsender von plumper politischer Propaganda durchdrungen« seien, habe sich, so ein wütender Beschwerdeführer, »wieder einmal bestätigt.« Ein anderer meint: »Die perverse Lindenstraße eben. Gutmenschen bis in den Untergang«. Und wieder ein anderer: »Die Lindenstraße ist ohnehin nur eine Serie für schwerst Geistesgestörte«. Ein bekennender AfD-Wähler beklagt sich: »So läuft das also in diesem System, dass ich mit meinen Zwangsgebühren eine solche Propaganda-Scheiße finanzieren muss, gegen eine demokratische Partei, die ich wähle. Unfassbar.«

Gewiss sind einzelne Netzkommentare – ja, nicht einmal die Tatsache, dass die Mehrheit der Stellungnahmen sich klar gegen die Indoktrination wendet – nicht repräsentativ. Aber wenn mehr als nur der einzelne Leserbriefschreiber zu der Feststellung  kommt: »So plump war noch nicht einmal die SED«, dann müssten sich öffentlich-rechtliche Programmverantwortliche, inklusive Parteien und Politiker einmal Gedanken machen, welchen Eindruck sie mit ihrer Einseitigkeit, Häme und ans Verleumderische Grenzende erzeugen.

Und zu Recht wird auch die Frage an Geißendörfer & Co. (Erfinder der »Lindenstraße«) gerichtet, warum nicht zum Beispiel die viel mehr Aufsehen verursachende, selbsternannte »Scharia-Polizei« von Wuppertal den Eingang in das WDR-Drehbuch gefunden hat – gerade jetzt, wo die Serienmacher die Errichtung einer Moschee in der »Lindenstraße« so ausführlich thematisieren? Stattdessen werden nur Stereotypen der plattesten Sorte bedient, indem schon bürgerlicher Unmut als latenter Rassismus und Rechtsextremismus diffamiert wird; oder Wunschphantasien gezeichnet, die die Architektin der Moschee (eine Frau! Ha, ha, ha!) als perfekt integrierte, völlig objektive, sogar mit der trotteligen Serienfigur »Hans Beimer« anbandelnde Person zeigen – mehr Klischee aus der stinkenden Mottenkiste von ’68 passt wohl auf keine Filmrolle.

Fakt ist, dass die vollkommene Eindimensionalität der »Lindenstraße« in politischer Hinsicht nicht einmal mehr »umstritten« ist. Sie ist es. Sie ist einseitig linksindoktrinär, aber dies wird einfach so hingenommen. Mit welchem Recht die Zwangsgebühren der Zuschauer für Propagandazwecke der stumpfesten Art mißbraucht werden, bleibt eben so offen, wie die Frage, warum selbst bürgerliche oder liberale Vertreter in den Fernsehgremien dazu schweigen? Auch das in solchen Diskussionen beliebte Argument »Jeder Fernseher hat schließlich einen Ausschaltknopf«, verfängt nicht. Denn nur die Wenigsten schalten immerzu aus, wenn Linkspropaganda ins Haus steht – dann müsste die Glotze schließlich nahezu rund um die Uhr aus sein. Schlimmer noch: Die breite Masse, unfähig, sich selbst eine fundierte politische Meinung zu bilden, lässt sich von solch seichter Propaganda anstecken – abgesehen davon, dass rund um den Serienzirkus auch echte politische Initiativen, Seilschaften und Projekte alimentiert werden. Die ungebrochene Wortführerschaft der Alt-68er im Medienbetrieb ist längst nicht mehr auf der Höhe der Zeit. Vielleicht ahnen sie das, die Geißendörfers (Produzent), Scheels (Besetzung) und Fischers (Autorin). Umso verbissener wollen sie mit Häme und Frechheiten die eigenen Besitzstände verteidigen. Der Krug geht eben so lange zum Brunnen bis er bricht. Diesem Krug wünscht man inzwischen den baldigen Bruch.

Darstellerin, die sich dafür hergibt, politische Angriffe aus der sicheren Deckung einer "Familienserie" heraus zu führen: Alt-Aktrice Marjan (Jahrgang 1940).

Darstellerin, die sich dafür hergibt, politische Angriffe aus der sicheren Deckung einer „Familienserie“ heraus zu führen: Alt-Aktrice Marjan (Jahrgang 1940) (Foto: DasErste.de)

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