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Toter Piratenpolitiker offensichtlich ein Soziopath

Von DS am 20. September 2016

Der ehemalige »Piraten«-Politiker Gerwald Claus-Brunner (†44) hat vor seinem Selbstmord womöglich einen anderen Mann mißbraucht und ermordet.

BERLIN (nmj) – Die Leiche Gerwald Claus-Brunners, Mitglied der am Sonntag verdientermaßen abgewählten Piraten-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, war zusammen mit dem Leichnam eines anderen Mannes (Jahrgang 1987) am frühen Montagnachmittag in Brunners Wohnung in Berlin-Steglitz gefunden worden. Der BILD-Zeitung und dem Tagesspiegel zufolge ermittelt jetzt die Polizei, ob Claus-Brunner den anderen Mann erst missbraucht und dann getötet hat, bevor er sich selbst mit einem Stromschlag das Leben nahm.

"Volksvertreter" von Massenmediens Gnaden G. Claus-Brunner (Bild: Ringleb Mediendienste)

„Volksvertreter“ von Massenmediens Gnaden G. Claus-Brunner (Bild: Ringleb Mediendienste)

Claus-Brunner, dessen Ableben von Massen- und Staatsmedien gestern noch wie ein besonders großer Verlust für Politik und Staatswesen betrauert wurde, gehörte zur Berliner Piraten-Fraktion, die 2011 nach einem erstaunlichen, wie konzertiert anmutenden Medienhype durch Massen- und Staatsmedien als erste in einen Landtag einzog. Die Pressekampagne zugunsten einer Partei, die weder ein Programm noch überzeugende Persönlichkeiten vorweisen konnte, hievte die »Piratenpartei« in vier deutsche Landtage (darunter NRW) und etliche Kommunalparlamente, bis sie – nach Ende des organisierten medialen Wohlwollens – ebenso schnell in der Versenkung verschwand, wie sie aufgetaucht war. Dass sich unter den neuen Abgeordneten und Mandatsträgern jede Menge unfähige und haltungsfreie Personen befanden, die sich inhaltlich mehr und mehr der Ex-SED anschlossen, wurde bald klar und durch Übertritte und Zusammenschlüsse zur Linkspartei belegt. Dass offenbar auch ausgewiesene Soziopathen darunter waren, die schon dem Äußeren nach fragwürdig auftraten, wäre nun eine neue Dimension der Schande.

Man erinnere sich nur mal daran, dass selbst ein öffentlich-rechtlicher Sender wie der WDR in Köln, begeistert und verzückt von der unverhältnismäßigen Lobhudelei, die man selbst mit losgetreten hatte, zugunsten der Piraten die jahrzehntelange Übung über Bord geworfen hatte, nur Vertreter von Bundestags- oder Landtagsparteien zur »Elefantenrunde« vor der NRW-Landtagswahl im Mai 2012 einzuladen. Auch Presseschlagzeilen, die nichts Inhaltliches zu berichten wussten, dafür aber modische Accessoires von Piraten»politikern« lobten, gehörten seinerzeit zum Repertoire einer völlig hysterisierten und enthemmten Medienlandschaft, die ihre Machtstellung dazu mißbrauchte, diese Partei über den grünen Klee zu loben. Die Vergeudung von Ressourcen in zweistelliger Millionenhöhe aus dem Staatshaushalt war dann auch das nachhaltigste Ergebnis, das nach der Ernüchterung über das völlig sinnfreie Wirken dieser Laiendarsteller auf politischer Bühne übrig blieb.

Im Umfeld des Latzhosen- und Kopftuchträgers Claus-Brunner gab es offenbar schon länger die Befürchtung, dass er, der sich fünf Jahre lang »Abgeordneter« nennen durfte, psychiatrische Unterstützung benötige. Medien berichten von Parlamentariern, die beschrieben, dass bis hinauf zu Senatoren das Bestreben bestand, Claus-Brunner professionelle medizinische Hilfe zu vermitteln. Vergeblich, wie die Bluttat des Piratenmitgliedes nun zeigte.

Man kann die verheerende Rolle, die Massen- und Staatsmedien in der causa Piraten spielten, nicht energisch genug verdammen. Während diese Propagandainstrumente die Unerfahrenheit und Leichtgläubigkeit vieler Menschen mißbrauchten, um eine Partei nach vorne zu pushen, die außer großmäuligen Ankündigungen und naiven Absichtserklärungen nichts Konstruktives zustande brachte, verschwiegen oder verleumdeten dieselben Medien echte und alternative politische Gruppierungen. Der miserable Ruf, den die Medienlandschaft zu großen Teilen heute genießt (»Lügenpresse«), ist auch das Ergebnis der manipulativen Hochjubelung der Piratenpartei. Dass die dafür Verantwortlichen heute im Gegenzug alles daran setzen, eine Partei niederzumachen, die den skandalösen Mißbrauch zumindest öffentlich-rechtlicher Formate eindämmen will, ist nur konsequent, bislang aber zum Glück nur teilweise von Erfolg gekrönt. So mancher Rundfunk-Funktionär, nicht selten mit fünfstelligem Monatssalär, sollte sich gewahr sein, dass weder das eine noch das andere vergessen wird und dass man sich dafür noch einmal zu rechtfertigen haben wird, wenn die linke Machtbastion Staatsrundfunk geschliffen wird.

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