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»Kommunistische Einschüchterungstaktik«

Von DS am 28. Januar 2016

Ein Drohbrief der Partei »Die Linke« sorgt unter Gewerbetreibenden in Süddeutschland für große Empörung.

IDAR-OBERSTEIN (nmj) – Die rheinland-pfälzische AfD hat der Linkspartei vorgeworfen, Geschäftsleute einzuschüchtern, damit diese keine Räume an die Partei vermieten. Die AfD hatte eine Veranstaltung zu dem Thema »Wege aus der Asylkrise« geplant. Als Redner wurde der Bremer Bürgerschaftsabgeordnete Alexander Tassis angekündigt. Der Sprecher des Ortsverbandes der Linkspartei schickte dem Hotel, in dem Tassis sprechen sollte, daraufhin ein Schreiben, in dem es heißt: »Wir hoffen, daß Sie diese Veranstaltung absagen, da wir ansonsten öffentlich zum Protest aufrufen müssen«.

Linker Drohbrief an einen Hotelier...

Linker Drohbrief an einen Hotelier…

Hier zeige sich, »wieviel SED noch in ihr steckt«, sagte dazu der AfD-Direktkandidat im Kreis Birkenfeld, Mario Kuhn. Solche Methoden hätten in der Politik nichts zu suchen. Von »kommunistischer Einschüchterungstaktik« gar sprach ein Verbandsfunktionär des Süddeutschen Beherbergungsverbandes (SBV). Auch Politiker anderer Parteien äußerten Unverständnis dafür, dass »ausgerechnet die Linkspartei, also die SED-Ersatzorganisation« jene Methodik der Einschüchterung und Bedrohung fortsetze, die zu Zeiten der »DDR« gang und gäbe war um die Meinungspluralität zu unterdrücken.

...wie zu Zeiten der SED?

…wie zu Zeiten der SED?

Dass dagegen die maßgeblichen Medien und solche Politiker, die mit Kritik an der AfD immer schnell bei der Hand sind,  kein Wort der Distanzierung gegenüber solchen »Stasi-Methoden« fänden, bezeichnete ein AfD-Politiker als »bezeichnend«. Die Kette an Übergriffen, Gewalt und Nötigung gegen Politiker der AfD reißt derweil nicht ab. Nach Schüssen auf AfD-Wahlplakatierer, Brandanschlägen und Mordaufrufen, deren Täter zumeist aus der Anonymität agierten, stelle die mit Parteilogo und Funktionärsnamen versehene, unverhohlene Drohung der Partei »Die Linke« nun offenbar ein Anzeichen für das Absenken der Hemmschwelle dar, den politischen Linksextremismus unter voller Namensnennung hoffähig machen zu wollen.

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